Donnerstag, 26. August 2010

amerika teil I



Land der unbegrenzten Möglicheiten - begrenzen wir sie eben selbst

Ich war mit meiner neuen Patchwork-Familie in Amerika (Texas/Louisiana),
bei den Eltern vom Freund meiner Mutter zu besuch. Er hat Krebs und sie Altersdemens,
so sind wir schnell weiter gezogen, in unserem kleinen Motorhome, welches SunSeeker genannt wurde und die wir auch reichlich fanden, hätte nie gedacht dass die Staaten so tropisch sind.
Quer durch Texas an die Küste, rüber nach Louisiana, leider fuhren wie nicht nach New Orleans (die Stadt der Vampire, nach Anne Rice), denn es hatte sich in den letzten 2 Jahren wohl in einen Ort der Verwüstung verwandelt, denn alle fürchteten darum, dass uns das Motorhome unter dem Arsch weg geklaut werden würde. Danke auch, ich hätte die Stadt sehen wollen.

Nun, da ich einen riesen Stress veranstaltete weil ich unbedingt in eine Künstler- und Musikstadt wollte, fuhren wir nach Austin wo wir das Momo's besuchten, nach dem wir heraus fanden dass Minderjährige in einer Bar nicht erwünscht waren, selbst nicht in der Begleitung ihrer Eltern.




Momo's liess und gnädigerweise dann doch hinein, jedoch nur weil uns der Barkeeper (der ähnlichkeiten mit einem gewissen Jude Law hatte) zwei schwarze x auf die Hände zeichnete, die wir sofort wieder weg rieben sobald er nicht mehr in Sichtweite war. Trotzdem schien jeder zu bemerken dass wir nicht alt genug waren um in einer Bar zu sitzen und uns mehr oder weniger 2. klassige Musik anzuhören die mir noch nicht mal gefiel.
Das Lokal war wunderschön, die Barkeeper hübsch, aber ich fühlte mich fehl am Platz. Wie halten das die Teenager in Amerika bloss aus?
Liegt wohl am Autofahren oder so.